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Ostern 2005 - Zeit seinen Hobbies zu frönen. Für mich ging es endlich mal wieder zum Frauenfußball,
genaugesagt zum Abteisportpark. Inzwischen spielt der FFC in der neugegründeten 2. Bundesliga Nord,
Gegner am 26.3.2005 war mit der SG Lütgendortmund ein Aufsteiger in diese neue Spielklasse. Allerdings blickte
beim gastgebenden Tabellenführer schon alles auf das zwei Tage später stattfindende Duell gegen
den Tabellenzweiten, Tennis-Borussia Berlin.
So begann dann die Partie auch: zwar kontrollierte Brauweiler die Partie zu Beginn und übte Druck auf
die Gäste raus, Chancen oder gar Zälbares waren aber nicht zu verzeichnen. Dies gab dem Gast natürlich
Selbstvertrauen, so dass dieser ab der zehnten Minute immer wieder den Heil in Kontern und schön angesetzten
Angriffen suchte. Doch zumeist blieb der Ball irgendwo in der Brauweiler Abwehr hängen. Die Angriffsbemühungen
des Favoriten verebbten hingegen zusehens, die Abwehr der Westfalen gewann immer mehr an Sicherheit. Erst gegen
Ende der ersten Hälfte tauchten die Hausherrinnen dann wieder ein paar mal gefährlich vor dem
Tor der SG auf - ein Führungstreffer wäre zu diesem Zeitpunkt allerdings aufgrund der beeindruckenden
kämpferischen Leistung der Gäste auch unverdient gewesen.
Die zweite Hälfte begann offener und ausgeglichener, allerdings ohne nennenswerte Torchancen. In der
62. Minute erhielten die Brauweilerinnen einen zugegebenermaßen zumindest schmeichelhaften Foulelfmeter,
Susanne Kasperczyk krönte ihre engagierte, wenn auch nicht immer von Glück geprägte Leistung
mit dem 1:0. Während die Lütgendortmunder Torfrau immer noch eine Salve von Schimpfwörtern auf
die Schiedsrichterin verfasste, knallte der Ball in der 64. und 67. Minute gleich zweimal ans Aluminium des Gästekastens.
Doch in der 72. Minute entschied ein Torwartfehler die Partie, als ein langer und wenig gefährlicher
Schuß aus rechter Position den Weg ins lange Eck fand. 2:0, die Brauweilerinnen verwalteten nun das Ergebnis. Allerdings
kamen die Gäste weiterhin zu mehreren guten Chancen, so dass der Sieg sicherlich nicht als unverdient,
aber auch nicht als glücklos bezeichnet werden kann.








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